5 Jahre historizing

5 Jahre historizing: Erkenntnisse aus einer spannenden Tätigkeit

5 Jahre historizing

Seit März 2013 erforsche und erzähle ich die Geschichte(n) von Unternehmen. Weil ich persönlich überzeugt bin, dass die individuelle Geschichte ein wahrer Schatz für das dahinter stehende Unternehmen ist. Und es sind wirklich schöne Projekte in diesem Zeitraum entstanden. 5 Jahre historizing nehme ich nun zum Anlass, die wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Arbeit mit Ihnen zu teilen!

 

5 Jahre historizing – ein hölzernes Jubiläum?

 

Wer so wie ich mit Jubiläen zu tun hat, der sollte sein eigenes nicht verpassen: Ich freue mich daher sehr, dass ich im März 2018 5 Jahre historizing feiern kann. Wussten Sie, dass es für diese Zeitspanne ein eigenes Wort gibt? Nein? Ich bis dato auch nicht. Aber nach einem Blick in den Duden ist klar: historizing ist ein “Jahrfünft” am Markt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit diesem Wort geht, aber für mich klingt das irgendwie hölzern! Und wenn wir schon bei hölzern sind: Das erinnert mich an die sogenannte Holz-Hochzeit, also wenn ein Paar fünf Jahre verheiratet ist. Die Symbolik dahinter: Jedes gemeinsame Jahr bedeutet einen Ring am (gemeinsamen) Baumstamm – ein schönes Bild, das sich auch auf historizing umlegen lässt! Mit jedem Jahr, das historizing am Markt ist, kommt ein weiterer Ring dazu, bestehend aus neuem Wissen, Kontakten und natürlich Projekten, sprich: Erfahrung.

Baumstamm Ringe

Wie bei einem Baumstamm. Jahr um Jahr wächst die Expertise von historizing.

5 Jahre historizing – abwechslungsreiche Projekte

 

Die Unternehmen, die ich in den letzten fünf Jahren begleiten durfte, decken viele Bereiche ab: Da gibt es kleine und große, solche mit relativ langer aber auch kurzer Geschichte und sie sind in den verschiedensten Branchen aktiv. Mit historizing habe ich viele offene Fragen für sie erforscht. Die meisten meiner Arbeiten sind nicht nach außen sichtbar geworden, etwa bei Zeitzeugen-Interviews oder reinen Archiv-Recherchen. Einige meiner Arbeiten zeigen sich aber heute in schönen Artefakten: in Ausstellungen, Wandinstallationen, Kalendern, Broschüren und vor allem in Büchern.

5 Jahre historizing – vier spannende Erkenntnisse

 

Jedes Unternehmen hinterlässt Spuren.

Am Anfang eines Projektes fragen mich meine Kunden oft mit erwartungsvollem Blick: Finden Sie überhaupt etwas zur Geschichte meines Unternehmens?” Das kann ich beruhigt bejahen, denn aus meiner Erfahrung weiß ich: Jedes Unternehmen hinterlässt Spuren. In verschiedenen Behördenakten, in der Presse, in Fotosammlungen und manchmal sogar in der Literatur. Diesen Spuren nachzugehen und sie für die Unternehmen sichtbar zu machen, ist meine Aufgabe. Die Ergebnisse wissen meine Auftraggeber zu schätzen, denn sie sind meistens erstaunlich und vielfach erfreulich.

 

Zeitzeugen sind immer eine Bereicherung.

Bei kaum einem Projekt komme ich ohne Zeitzeugen aus. Sie liefern wichtige Informationen zur Entwicklung des Unternehmens und vor allem liefern sie die Geschichten hinter der Geschichte. Erst durch sie erwacht die Unternehmensgeschichte so richtig zum Leben, sie wird anschaulicher und greifbarer. Und die Geschichten zeigen, wo und wie es im Unternehmen “menschelt”.

 

Denken in Jubiläen ist wenig nachhaltig.

Nach wie vor ist das Jubiläum Anlass Nummer 1, um die eigene Geschichte aufzuarbeiten und zu erzählen. Denn es ist unbestritten, dass ein Jubiläum ein guter Aufhänger für die Kommunikation ist. Aber: Nur vereinzelt beschäftigen sich Unternehmen auch abseits eines Jubiläums damit. Im Sinne von Nachhaltigkeit, die sich ja viele auf ihre Fahnen schreiben, sollte die eigene Unternehmensgeschichte auch über das jeweilige Jubiläum hinaus eine Rolle spielen. Nur so kann die Geschichte das Unternehmen nachhaltig Marketing und Kommunikation, aber auch andere Abteilungen unterstützen.

 

Klassische Chroniken verlieren an Bedeutung.

Zum anstehenden Jubiläum eine klassisch gedruckte Chronik herauszugeben, ist nach wie vor interessant, verliert aber an Bedeutung. Das sieht auch mein Kollege Dr. Ingo Stader so. Immer öfter haben Unternehmen Interesse an zusätzlichen oder anderen Darstellungsformen, etwa digitalen Möglichkeiten auf der eigenen Website oder in den sozialen Medien.

5 Jahre historizing – ein Fazit

 

In den letzten fünf Jahren habe ich mit historizing einige tolle Projekte auf den Weg gebracht. Und es gibt noch viel zu tun: Nicht nur beim Aufarbeiten und Erzählen von weiteren Unternehmensgeschichten, sondern beim Schaffen eines erweiterten Verständnisses für Unternehmensgeschichte. Damit meine ich, dass die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte das Unternehmen nachhaltig unterstützen kann, etwa in Marketing und Kommunikation, aber auch in anderen Management-Bereichen. Ich freue mich auf diese Aufgaben!

Wie denken Sie über die Nachhaltigkeit von Unternehmensgeschichte? Teilen Sie mit uns Ihre Gedanken im Kommentarbereich! Ich freue mich darauf!

Sie wollen keinen Blog-Beitrag mehr verpassen?
Dann abonnieren Sie den regelmäßig erscheinenden Newsletter!

2 Kommentare
  • Friederike Hehle

    26.03.2018 um 13:39

    Lieber Martin!
    Es freut mich sehr, dass meine Leidenschaft und der Wert meiner Arbeit für dich sichtbar sind!
    Liebe Grüße von Friederike

  • Martin Kozak

    26.03.2018 um 11:08

    Liebe Friederike!
    Herzliche Gratulation zu 5 Jahren historizing. Beeindruckend, mit welcher Leidenschaft du arbeitest – und so deinen Kunden bewusster machst, welche Spuren sie hinterlassen. Damit leistest du einen wichtigen Beitrag für die Zukunft deiner Kunden, weil ihre grundlegende Wertebasis und die Quelle der Innovation sichtbar wird.
    Alles Gute für die nächsten 5 Jahre!
    Martin Kozak

Kommentar verfassen