Spitzen Sie Ihren Bleistift!

Bleistifte

Wahrscheinlich geht es Ihnen ähnlich wie mir: Das letzte Mal, dass Sie ernsthaft mit Bleistift geschrieben haben, geht zurück in Ihre Kindheit, als Sie das Schreiben erst gelernt haben. Nach einem kurzen Intermezzo mit der Füllfeder ist seit langem der Kugelschreiber Ihre erste Wahl beim Schreiben. Warum bei der Beschäftigung mit historischen Dokumenten oder Fotos jedoch nur ein Bleistift gefragt ist, das lesen Sie in diesem Beitrag.

 

Was hat ein Bleistift, das ein Kugelschreiber nicht hat?

Ein Bleistift ist ein äußerst praktisches Schreibgerät: Anders als eine Füllfeder oder ein Kugelschreiber kann es nicht auslaufen oder abfärben und dabei unschöne Flecken hinterlassen. Und einmal auf einer Schreibunterlage verwendet, kann es von dort relativ mühelos wieder entfernt werden.
Viele Archive verlangen daher, dass bei der Arbeit mit historischen Dokumenten – neben Laptops – nur Bleistifte für die persönlichen Notizen erlaubt sind. Da den Archiven bewusst ist, dass viele ihrer Besucher keine dabei haben, bieten sie vor Ort welche an. Meistens steht auch noch ein Spitzer bereit, damit die Besucher die Bleistift-Minen zwischendurch nachschärfen können.

 

Welcher Bleistift ist ideal?

Wenn es nur um Notizen geht, die Sie bei der Durchsicht der Dokumente im Archiv machen, dann ist jeder Bleistift möglich und erlaubt: sei es ein gängiger hölzerner Bleistift oder ein praktischer Druckbleistift.
Wenn es um das Beschriften konkreter Akten, Fotos und so weiter geht, dann ist ein weicher Bleistift ideal. Empfehlenswert ist die Minenhärte 2B – B vom englischen Wort black für schwarz abgeleitet. Er ist hart genug zum Schreiben und weich genug, dass er dabei keine ungewollten Abdrücke auf dem Dokument hinterlässt.

 

Tipp

Dies gilt natürlich auch für Ihr „privates Archiv“. Sollten Sie demnächst alte Fotos oder Briefe mit ihren Großeltern oder Eltern durchgehen und das eine oder andere Detail auf die Rückseite schreiben, dann verwenden Sie bevorzugt einen Bleistift. Ihre Kinder und Enkel werden es Ihnen danken!

 

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Friederike Hehle

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