Rivalen, die es [so] nicht mehr gibt

Buchtipp und Gewinnspiel: Rivalen von Adidas bis Volkswagen

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Die Helden des Buches “Rivalen, die es [so] nicht mehr gibt” tragen bekannte Namen: Puma, Kodak, Microsoft, Beatles, Tchibo und FC Bayern München – um nur einige wenige zu nennen. Sie alle verbindet eine Gemeinsamkeit: ihre einstige Rivalität zu einem starken Konkurrenten. Was aber steckt hinter all diesen Kontroversen? Wie kam es dazu? Und was ist heute mit den einstigen Gegnern? Autor Gregor Hoppe erzählt in seinem Buch die spannenden Geschichten dahinter und nimmt die Leser auf eine nostalgische Zeitreise mit.

 

 

Was Sie vom Buch erwarten können?

 

„Leidenschaftliche Duelle unserer Jugend“ verrät der Untertitel zum Buch. Insgesamt 25 gegnerische Paare stehen im Mittelpunkt der Geschichten über Menschen, Marken und Produkte, die vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren populär waren. Manche gibt es heute noch, manche sind ganz aus unserer Wahrnehmung verschwunden. Und dass ihr Stern heute nicht mehr ganz so hell leuchtet, das mag zwei Gründe haben: Einerseits sind die einstigen Konkurrenten längst verschwunden. Andererseits liegt es wohl daran, dass wir sie in unserer Erinnerung nostalgisch verklären. Den Unterhaltungswert der heiter geschriebenen Texte und farbenfrohen Abbildungen schmälert dies aber nicht, ganz im Gegenteil.

 

Welche sind meine persönlichen Top drei Rivalen?

 

  • Delial – Piz Buin

Sonnenbaden am Strand oder in den Bergen: So lässt sich der ursprüngliche Unterschied zwischen beiden Marken wohl am treffendsten zusammenfassen. Die deutsche Marke Delial setzte seit ihrer Gründung 1933 von Anfang an auf Strandurlauber. Piz Buin, als Marke mit Vorarlberger Wurzeln, sprach ab 1946 in erster Linie Bergsportler an. Erst in den 1970er-Jahren wurden Strandfreunde und Sonnenanbeter am Meer ebenfalls ihre Hauptzielgruppe. Bis heute gilt für beide, mit was Piz Buin in einem Inserat von 1967 warb: „Erröten Sie nicht, wenn die Sonne Sie küßt!“

  • Geha – Pelikan

Ich kann mich noch ganz genau erinnern: Meine erste Füllfeder war karminrot, hatte eine silberfarbene Kappe und war von Pelikan. Mit dem Wasservogel auf der Feder machte ich meine ersten Schreibversuche mit Tinte. Und dieser Marke blieb ich meine gesamte Schullaufbahn treu. Geha hingegen nahm ich nur am Rande wahr, wenn ich meine Freundin aus Deutschland besuchte. Vorarlberg war damals eben fest in Pelikan-Hand.

  • Eduscho-Tchibo

Erinnern Sie sich noch an die Dame im österreichischen Fernsehen, die Ende der 1980er-Jahre so wundervoll geräuschvoll das R rollte, wenn Sie rrröstfrischen Eduscho-Kaffee anpries? Schon lange ist sie aus den Werbepausen verschwunden. Aber Eduscho ist als Marke geblieben. Und das, obwohl das Unternehmen 1997 von seinem ehemaligen Konkurrenten Tchibo übernommen wurde.

Rivalen, die es [so] nicht mehr gibt

© Prestel-Verlag

Facts zum Buch

Gregor Hoppe (Autor) und Dirk Uhlenbrock (Design, Layout und Illustrationen)
Rivalen, die es [so] nicht mehr gibt
Prestel Verlag 2016
Hardcover, 136 Seiten
ISBN: 978-3-7913-8245-6
EUR 21,95 (D) bzw. 22,60 (A)

Eine kurze Leseprobe finden Sie hier!

Gewinnspiel: Sie möchten daran teilnehmen?

 

Wenn Sie das Buch gewinnen möchten, dann kommentieren Sie bitte diesen Blog-Artikel und schicken mir zusätzlich ein Mail bis spätestens Freitag, 15. Dezember 2017 23:59 Uhr, mit dem Betreff „Gewinnspiel“.

Die drei Gewinner gebe ich auf dieser Seite bekannt und benachrichtige sie zusätzlich per Mail. Herzlichen Dank an den Prestel-Verlag, der drei Exemplare freundlicherweise für dieses Gewinnspiel zur Verfügung gestellt hat!

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Die Gewinner je eines Buch-Exemplars sind Alexandra Abbrederis-Simpson und Marlene Sohler: herzlichen Glückwünsch und viel Freude beim Lesen!

Sicher haben auch Sie ganz besondere persönliche Erinnerungen an die einstigen Rivalen aus dem Buch. Teilen Sie sie mit uns im Kommentarfeld!

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4 Kommentare
  • Friederike Hehle

    16.12.2017 um 08:44

    Marlene, das Buch liefert dir sicher einigen Stoff zum Staunen und Lachen und natürlich jede Menge Erinnerung an vergangene Tage.

  • Marlene Sohler

    15.12.2017 um 13:32

    da sind bestimmt viele Geschichten drin, die mich und uns durchs Leben begleitet haben. stell ich mir interessant vor. Ich hab erst eines von deinen Büchern gelesen und war erstaunt, was alles sich hinter einer Firma verbegen kann, wie sie gewachsen ist.

  • Friederike Hehle

    14.12.2017 um 16:17

    Ja, die Geschichten hinter einem Unternehmen sind es, an die man sich meistens erinnert. Und die Geschichten in diesem Buch geben wirklich interessante, weil ungewöhnliche Einblicke.

  • Alexandra

    14.12.2017 um 14:37

    Klingt sehr vergnüglich. Unternehmensgeschichten zu lesen statt “langweiliger” Fakten macht einfach mehr Spaß. Ich würde mir wünschen, mehr Unternehmen trauen sich, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Eine Geschichte bleibt hängen, ein PR Text ist schnell wieder vergessen.

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